Kalter Schweiss

libertär, fulminant, digital

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Zitat #5 – Die wahre Bedrohung der Freiheit

„Freiheit ist ein hohes Gut. Vielleicht das höchste, das Menschen haben. Nur in freien Gesellschaften können die Menschen sich ausprobieren, ihre Wege finden. Diese Freiheit ist in Gefahr. Aber nicht durch die feigen Attentäter von Paris. Nicht durch die Attentäter vom 11. September, von Madrid oder London. Solche Taten fordern den Rechtsstaat heraus. In ernste Gefahr gerät die freie Gesellschaft nur durch die Angst der Menschen, die in ihr leben. Und durch Politiker, die sich dieser Ängste bedienen.“ – Thorsten Denkler, sueddeutsche.de

…und in Saudi Arabien peitscht man seit gestern einen Blogger mit 20×50 Hieben öffentlich aus.

Sternstunde Philosophie: Harald Schmidt

Zu seinen Glanzzeiten (auf Sat.1) habe ich Harald Schmidt damals sehr wenig bis gar nicht geschaut. Das mag vor allem an meinem Jahrgang liegen und der Tatsache, dass ich etwas gebraucht habe um den Zynismus für mich zu entdecken. Schmidt beherrscht ihn in Perfektion – das erkennt man vor allem im folgenden Interview.

Mein absolutes Lieblingszitat aus diesen knapp 60 Minuten:

„…wenn Sie nicht 95% dessen was passiert ausblenden, ist doch eigentlich die Klappsmühle nicht weit.“

Von YouTube:
Wer hat Angst vor Harald Schmidt? Die Kultfigur unter den deutschen Entertainern, Harald Schmidt, hat kürzlich den — vorläufigen — Abschied vom Fernsehen gegeben. Der Zyniker vom Dienst kennt das Fernsehen wie kein anderer. Mit Gastmoderator Charles Lewinsky spricht er über die Grenzen des Humors und die Zukunft des Fernsehens.

Bonustipp: Die letzte Folge der Harald Schmidt Show

Zitat #4 – Der Geist

„Der Geist ist wie ein Fallschirm. Wenn er nicht funktioniert, ist er nicht geöffnet“ – Frank Zappa

Zitat #3 – Jugend in der Krise

Auf grim104 wurde ich das erste Mal mit seinem Video zu Crystal Meth in Brandenburg aufmerksam. Nach dem hören seiner aktuellen EP und älteren Sachen wusste ich, dass hier lyrisch großartige, düstere und vor allem kritische Bilder gemalt werden. Es gibt kaum einen Song, aus dem ich nicht gerne zitieren würde, aber einige Zeilen aus Ich töte Anders Breivik bringen für mich dann doch sehr vieles auf einen gemeinsamen Nenner:

Cro ist das Symptom einer Jugend in der Krise
Kurz vor dem Kollaps lässt sich keiner die Laune vermiesen
Pass mir das MDMA
Ich bin wortwörtlich Straight Edge, das Ende ist nah
Die Straßen aus Zucker werden brennen
Ich schmeiß’ Mollis mit Sahne, gewinn’ Karamell

Besser als auf rapgenius.com hätte ich das nicht besser zusammenfassen können. Dort heißt es unter anderem:

“Grim 104 glaubt, dass die Popularität von Cro mit dem Wunsch nach Eskapismus der Jugend zusammenhängt. Die Jugend spürt, dass der Kollaps nahe ist (Finanz-, Umweltkrise), doch statt etwas dagegen zu unternehmen, flüchtet sie sich lieber in Cros fröhliche Songs, die nur von Mode und anderen oberflächlichen Freuden handeln.”
(…)
“Da die Straßen aus Zucker und Molotow-Cocktails explosive Gemische sind, entsteht beim Auftreffen auf der Straße Karamell. Zusammen mit der Sahne liefert Grim hier ein tolles Rezept um selbst Karamelltoffees zu machen.”

tl;dr
Cro ist an allem Schuld.

Filmtipp: Speed – Auf der Suche nach der verlorenen Zeit

Zeit ist nicht greifbar, abstrakt und schwer zu beschreiben. Zeit ist Geld, hört man vor allem regelmäßig in der westlichen Kultur. In der betriebswirtschaftlichen Welt ist Zeit als eine der wichtigsten Waren anzusehen und auch für mich persönlich ist es neben der Gesundheit eines der drei wichtigsten Güter.

Das geringste Verständnis bringe ich für Menschen auf, die mir damit begegnen, dass sie keine Zeit haben. Ich selbst kenne nur wenige, die den Unterschied zwischen keine Zeit haben und keine Zeit nehmen verstanden haben und auch selbst umsetzen.

Dossier von Arte:
Wer oder was treibt die Beschleunigung der modernen Zeit eigentlich an? Ist sie ein gesellschaftliches Phänomen oder liegt alles vielleicht doch nur an unserem mangelhaften Zeitmanagement? In seinem Dokumentarfilm begibt sich der Filmemacher und Autor Florian Opitz auf die Suche nach der verlorenen Zeit. Wo ist sie nur geblieben, die Zeit, die wir mühsam mit all den neuen Technologien und Effizienzmodellen eingespart haben?

Mein Lieblingszitat von Opitz:
Da ist ein sich selbst antreibendes System entstanden, dessen Treibstoff permanenter Wettbewerb und Profitgier ist. 
Und alle tun so als sei die Ständige Beschleunigung sowas wie ein Naturgesetz, zu dem es absolut keine Alternativ gibt.

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Zitat #2 – Zwei Arten von Menschen in Deutschland

Wenn man nur einen einzigen Artikel zum Spähskandal lesen sollte, dann ist es »Abschied von der Utopie – Die digitale Kränkung des Menschen« von Sascha Lobo:

Es gibt in Deutschland nur zwei Arten von Menschen, die, deren Leben das Internet verändert hat, und die, die nicht wissen, dass das Internet ihr Leben verändert hat.

(via eay.cc)

Zitat #1 – Spy and get away with it

„I envy Obama, because he can spy on his allies without any consequences and get away with it.“ – Wladimir Wladimirowitsch Putin

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