Kalter Schweiss

libertär, fulminant, digital

Tag: Paul Ripke

Zum Glück in die Zukunft II

Vor genau zwei Wochen veröffentlichte Marteria sein drittes Album Zum Glück in die Zukunft II. Fast vier Jahre wartete ich auf die betitelte Fortsetzung. Eine Lange Zeit, in der sich eine gewisse Erwartungshaltung nicht unterbinden lässt. Der Euphorie um die hohen Chartplatzierungen und das Album selbst kann ich mich nur sehr schwer anschließen.

Es war 2010 als ich das erste Mal bewusst Marteria in den Ohren hatte. Damals dachte ich noch, dass Zum Glück in die Zukunft sein erstes Album sei und von Marsimoto hatte ich bis Dato auch – sprichwörtlich – noch nichts gehört.
Zu diesem Zeitpunkt im Sommer hörte ich vergleichsweise wenig Hip-Hop & Rap, was sich vor allem mit ZGIDZ wieder änderte. Beim gezielten Hören von Klängen und einer passenden Atmosphäre kann man sich noch Jahre später in die Momente zurückversetzten, in denen man einen bestimmten Song das erste Mal gehört hat. Zumindest geht mir das so und vor allem mit einigen Stücken dieser Platte. Dafür bin ich Marten sehr dankbar.

In mir wuchs vermutlich die Hoffnung mit ZGIDZ II zumindest ähnliche Momente zu generieren, vielleicht auch wieder zu konservieren. Jederzeit mit einem Klick auf Play abrufbar. Paul Ripke tat mit den genialen Track-by-Trek Videos sein Übriges.
Auf Grund dieser Umstände, gepaart mit einer sehr hohen Erwartungshaltung, war ich nach dem ersten Hören wohl umso frustrierter. Nach 13 Songs und 50 Minuten wusste ich einfach nicht was ich davon halten sollte. Enttäuschung kam nach all dieser langen Zeit einfach nicht in Frage. Vorerst.
Ich gab dem Album eine zweite Chance, obwohl die Beurteilung längst stattgefunden hatte und sich in meinem Kopf langsam manifestierte. Nur wenige Songs fand ich beim erneuten Hören minimal besser.

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Marteria, Red Fang, Serj Tankian, Serdar Somuncu, Kollegah, The Glitch Mob, Jan Delay

Marteria – Track by Trek 03

Mit großer Freude erwarte ich das am 31. Januar erscheinende Album Zum Glück in die Zukunft II und mit jedem dieser Track by Trek Videos steigt die Vorfreude. Zusammen mit Paul Ripke bereist er die verschiedensten Länder und präsentiert kurze, bildgewaltige Teaser. Der obige Clip ist schon der dritte und wurde in Brasilien gedreht. Mittlerweile gibt es bereits Nummer 4 (aus Thailand) und Nummer 5 (aus Mexico City).
Im Anschluss Red Fang, die von biergeilen Zombies heimgesucht werden. Serj Tankian mit einem Video zu Distant Thing aus seinem aktuellen Jazz Album, in welches ich noch nicht reinhörte. Serdar Somucu alias Zwieback macht den Falco, Kollegah präsentiert seine Sicht auf die New World Order, The Glitch Mob lassen sich nicht töten und Jan Delay, dessen Rock-Album im April erscheinen wird, war in Wacken unterwegs.

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Marteria, Suicidal Tendencies, Rob Lynch, Moop Mama, Truckfighters

Marteria – Track by Trek 02

Neues Videomaterial von Paul Ripke, der Marteria auf dem Tenzing-Hillary Airport in der Everest-Region filmte.
Die Suicidal Tendencies nehmen zusammen mit Metal Mulisha richtig was auseinander, Rob Lynch spielt eine schöne Akustik-Session auf einem pinken Teppich, Marteria beschwert sich im Clip zu Kids, dass keiner mehr Bock auf Kiffen, Saufen, Feiern hat,
Moop Mama covern gekonnt Casper und die Truckfighers geben mit Prophet einen ersten Ausblick auf das kommende Album.

Mittlerweile sind die Songs die ihr hier so seht und hört – soweit wie möglich – auch in (m)einer Spotify Blog Playlist zu finden.

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Paul Ripke & Marteria auf dem Stockhorn

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Angesichts dieser bergigen Bilder von Paul Ripke hätte ich meinen Wochenendurlaub im letzten Monat wohl nicht nur auf Zürich beschränken sollen. In den letzten Musikvideos konnte man bereits Marteria in der malerischen Landschaft beim Ausüben des Sprachgesanges bestaunen.
Heute hat Marten Laciny übrigens Geburtstag – In diesem Sinne: Alles Gute!
Hier nun einige Impressionen aus dem Berner Oberland:

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Rob Lynch, grim104, QOTSA, Moop Mama, Franz Ferdinand, Marteria, Kollegah

Rob Lynch – Broken Bones

Letzte Woche war ich auf dem Konzert von Thees Uhlmann und es war ziemlich großartig. Vor allem die kleinen Geschichten und Anekdoten die Thees zu vielen Liedern erzählt machen ihn live mehr als hörenswert.
Support im Vorprogramm bekam er von Rob Lynch, von dem ich mir in Zukunft mal mehr anhören muss, denn das klang (zumindest live) wie eine angenehme Mischung aus Oasis & The Gaslight Anthem.

grim104 rappt über Crystal Meth in Brandenburg (“Rainald Grebe, K.I.Z. – alle hatten Recht! Angst vor dem Hinterland, Brandenburg, Breaking Bad“), die Queens of the Stone Age singen von einem Vampir, Moop Mama holen endlich mal wieder die Trompeten raus, Jack Wilkinson hat für Franz Ferdinand ein Bullet Time Video mit 32 GoPros gedreht und Paul Ripke beeindruckt erneut mit einem Kurzvideo für das neue Album von Marteria.

Im letzten Musik-Beitrag erwähnte ich, dass Olli Schulz Kollegah bzw. dessen Wortspiele feiert und es dürfte jetzt keine all zu große Überraschung sein, dass ich das auch tue.
In seinem aktuellen Video rappt er mehr als 9 Minuten unter anderem über die Illuminaten, Schattenregierungen und die neue Weltordnung. Wie es sich für den Boss gehört natürlich teils stark übertrieben, aber wenn er damit Themen wie Waterboarding und verschwundene Nuklearwissenschaftler in die Öffentlichkeit trägt finde ich das durchaus erwähnenswert.

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Arctic Monkeys, Marteria, Thees Uhlmann, Fettes Brot, Korn, Prinz Pi, K.I.Z.

Arctic Monkeys – One For The Road

Die Arctic Monkeys fahren schwarz/weiß Traktor. Paul Ripke (verantwortlich für Bengalische Tiger) scheint mit jedem seiner Videos besser zu werden. Thees Uhlmann spielt nächsten Montag drei Häuserblocks weiter und das aktuelle Tourvideo verstärkt nur noch meine Vorfreude auf sein Konzert.

Wenn ich den Namen Adel Tawill lese muss ich unweigerlich an Olli Schulz denken, weil er gelegentlich erzählt, dass er Kollegah bzw. dessen Wortspiele feiert. Explizit ging es dabei um folgende Zeile: “…und leg mich mit dem Adel an, Bitch, ich fahre auf ein Ich und Ich Konzert und leg mich mit dem Adel an”. Wie dem auch sei, Aschenflug ist ein schöner, von Kim Frank produzierter, Kurzfilm. Auch wenn ich Sido immernoch nicht so wirklich mag, gefallen mir die Parts von Pi umso besser.
Fettes Brot suchen derweil ein Echo und optisch passe ich mich mit meiner Bartlänge den Jungs so langsam an. Korn lassen mit Love & Meth erahnen, wie das das neue Album klingen wird – sehr düster und sehr laut.

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