Kalter Schweiss

libertär, fulminant, digital

Tag: Olli schulz

Olli Schulz, The Hives, Run The Jewels, The Prodigy

Das gestrige Konzert von Olli Schulz veranlasst mich dazu mal wieder Musikvideos zu bringen.

Olli Schulz – Boogieman

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Olli Schulz, Deichkind , The Prodigy, The Subways, Raised Fist (…)

Die letzten Wochen waren voll mit guten Musikvideos und neuen Alben. So voll, dass ich nach etlichen Monaten sogar mal wieder mit Farbe (auch Paint genannt) ein Titelbild gebastelt habe.

Olli Schulz – Phase

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Neo Magazin

Der Fernseher bleibt bei mir öfter ausgeschaltet als unschuldige Zivilbürger im aktuellen Drohnenkrieg. Selbst für erfrischende Fernsehformate, und dazu zähle ich in jedem Fall das Neo Magazin, gibt es zum Glück das zweite deutsche Internet. Seit dem 31. Oktober bereichert Jan Böhmermann jeden Donnerstag die sonst sehr trist gewordene Fernsehlandschaft.

Die erste Folge begann mit einem starken und vielversprechenden Auftakt. In der ersten Szene sitzt Jan in einem Taxi und neben ihm eine Frau der die Ähnlichkeit zu Charlotte Roche (oder Sarah Kuttner) nicht abzusprechen ist. Die Fahrt wird mit einem “…was bisher geschah” betitelt und dem aufmerksamen Zuschauer ist bereits in den ersten Sekunden aufgefallen, dass es sich hierbei um das fiktive Ende von Roche und Böhmermann handeln könnte. Aber nur vielleicht.

Die Frau steigt aus und wenig später sitzt Jürgen Domian neben ihm und fragt, ob er reden möchte. Jan aber sagt, dass er singen will. In den nächsten Minuten folgt ein grandios inszeniertes Musical mit Böhmermann auf Schlittschuhen und einem Gastauftritt von Olli Schulz. Ebenfalls wird deutlich, dass die Bildundtonfabrik (die sich auch für die Produktion von Roche & Böhmermann verantwortlich zeigte) mehr als nur ihre Hausaufgaben gemacht hat. Das Gleiche gilt im Übrigen für das interaktive Studio.

Die bis Dato beste Rubrik der Late-Night-Show dürfte wohl Prism is a dancer sein, in dem immer wieder Publikumsgäste mit ihren Aussagen im Netz konfrontiert werden und so wird auch dem Zuschauer mit sehr viel Humor vor Augen geführt was passieren kann, wenn man scheinbar belanglose Informationen von sich ungefiltert ins WWW bläst.

Mein bisheriges Highlight: Das Telefonat zwischen Böhmermann (Neo Magazin) und Böhmermann (Lateline), welches parallel auf ZDFNeo und EinsPlus ausgestrahlt wurde

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Rob Lynch, grim104, QOTSA, Moop Mama, Franz Ferdinand, Marteria, Kollegah

Rob Lynch – Broken Bones

Letzte Woche war ich auf dem Konzert von Thees Uhlmann und es war ziemlich großartig. Vor allem die kleinen Geschichten und Anekdoten die Thees zu vielen Liedern erzählt machen ihn live mehr als hörenswert.
Support im Vorprogramm bekam er von Rob Lynch, von dem ich mir in Zukunft mal mehr anhören muss, denn das klang (zumindest live) wie eine angenehme Mischung aus Oasis & The Gaslight Anthem.

grim104 rappt über Crystal Meth in Brandenburg (“Rainald Grebe, K.I.Z. – alle hatten Recht! Angst vor dem Hinterland, Brandenburg, Breaking Bad“), die Queens of the Stone Age singen von einem Vampir, Moop Mama holen endlich mal wieder die Trompeten raus, Jack Wilkinson hat für Franz Ferdinand ein Bullet Time Video mit 32 GoPros gedreht und Paul Ripke beeindruckt erneut mit einem Kurzvideo für das neue Album von Marteria.

Im letzten Musik-Beitrag erwähnte ich, dass Olli Schulz Kollegah bzw. dessen Wortspiele feiert und es dürfte jetzt keine all zu große Überraschung sein, dass ich das auch tue.
In seinem aktuellen Video rappt er mehr als 9 Minuten unter anderem über die Illuminaten, Schattenregierungen und die neue Weltordnung. Wie es sich für den Boss gehört natürlich teils stark übertrieben, aber wenn er damit Themen wie Waterboarding und verschwundene Nuklearwissenschaftler in die Öffentlichkeit trägt finde ich das durchaus erwähnenswert.

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Arctic Monkeys, Marteria, Thees Uhlmann, Fettes Brot, Korn, Prinz Pi, K.I.Z.

Arctic Monkeys – One For The Road

Die Arctic Monkeys fahren schwarz/weiß Traktor. Paul Ripke (verantwortlich für Bengalische Tiger) scheint mit jedem seiner Videos besser zu werden. Thees Uhlmann spielt nächsten Montag drei Häuserblocks weiter und das aktuelle Tourvideo verstärkt nur noch meine Vorfreude auf sein Konzert.

Wenn ich den Namen Adel Tawill lese muss ich unweigerlich an Olli Schulz denken, weil er gelegentlich erzählt, dass er Kollegah bzw. dessen Wortspiele feiert. Explizit ging es dabei um folgende Zeile: “…und leg mich mit dem Adel an, Bitch, ich fahre auf ein Ich und Ich Konzert und leg mich mit dem Adel an”. Wie dem auch sei, Aschenflug ist ein schöner, von Kim Frank produzierter, Kurzfilm. Auch wenn ich Sido immernoch nicht so wirklich mag, gefallen mir die Parts von Pi umso besser.
Fettes Brot suchen derweil ein Echo und optisch passe ich mich mit meiner Bartlänge den Jungs so langsam an. Korn lassen mit Love & Meth erahnen, wie das das neue Album klingen wird – sehr düster und sehr laut.

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