Kalter Schweiss

libertär, fulminant, digital

Tag: grim104

Zugezogen Maskulin – Alles brennt


„Warum ich das mach’? Weil ich will dass ihr mich hasst!“

grim104, Jack White, The Glitch Mob, Queens Of The Stone Age, Die Apokalyptischen Reiter

grim104 – 2. Mai

Nach einer langen Durststrecke konnte ich mich heute endlich mal wieder dazu aufraffen ein paar aktuelle Musikvideos zusammenzusuchen. Den Anfang macht passenderweise grim104 mit einem leicht verstörenden Video zur Single 2. Mai.
Danach folgt willkürlich und wie immer ohne nennenswerte Reihenfolge das, was ich in den letzten Wochen so für interessant und ästhetisch hielt. Viel Spaß damit.

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Zitat #3 – Jugend in der Krise

Auf grim104 wurde ich das erste Mal mit seinem Video zu Crystal Meth in Brandenburg aufmerksam. Nach dem hören seiner aktuellen EP und älteren Sachen wusste ich, dass hier lyrisch großartige, düstere und vor allem kritische Bilder gemalt werden. Es gibt kaum einen Song, aus dem ich nicht gerne zitieren würde, aber einige Zeilen aus Ich töte Anders Breivik bringen für mich dann doch sehr vieles auf einen gemeinsamen Nenner:

Cro ist das Symptom einer Jugend in der Krise
Kurz vor dem Kollaps lässt sich keiner die Laune vermiesen
Pass mir das MDMA
Ich bin wortwörtlich Straight Edge, das Ende ist nah
Die Straßen aus Zucker werden brennen
Ich schmeiß’ Mollis mit Sahne, gewinn’ Karamell

Besser als auf rapgenius.com hätte ich das nicht besser zusammenfassen können. Dort heißt es unter anderem:

“Grim 104 glaubt, dass die Popularität von Cro mit dem Wunsch nach Eskapismus der Jugend zusammenhängt. Die Jugend spürt, dass der Kollaps nahe ist (Finanz-, Umweltkrise), doch statt etwas dagegen zu unternehmen, flüchtet sie sich lieber in Cros fröhliche Songs, die nur von Mode und anderen oberflächlichen Freuden handeln.”
(…)
“Da die Straßen aus Zucker und Molotow-Cocktails explosive Gemische sind, entsteht beim Auftreffen auf der Straße Karamell. Zusammen mit der Sahne liefert Grim hier ein tolles Rezept um selbst Karamelltoffees zu machen.”

tl;dr
Cro ist an allem Schuld.

Rob Lynch, grim104, QOTSA, Moop Mama, Franz Ferdinand, Marteria, Kollegah

Rob Lynch – Broken Bones

Letzte Woche war ich auf dem Konzert von Thees Uhlmann und es war ziemlich großartig. Vor allem die kleinen Geschichten und Anekdoten die Thees zu vielen Liedern erzählt machen ihn live mehr als hörenswert.
Support im Vorprogramm bekam er von Rob Lynch, von dem ich mir in Zukunft mal mehr anhören muss, denn das klang (zumindest live) wie eine angenehme Mischung aus Oasis & The Gaslight Anthem.

grim104 rappt über Crystal Meth in Brandenburg (“Rainald Grebe, K.I.Z. – alle hatten Recht! Angst vor dem Hinterland, Brandenburg, Breaking Bad“), die Queens of the Stone Age singen von einem Vampir, Moop Mama holen endlich mal wieder die Trompeten raus, Jack Wilkinson hat für Franz Ferdinand ein Bullet Time Video mit 32 GoPros gedreht und Paul Ripke beeindruckt erneut mit einem Kurzvideo für das neue Album von Marteria.

Im letzten Musik-Beitrag erwähnte ich, dass Olli Schulz Kollegah bzw. dessen Wortspiele feiert und es dürfte jetzt keine all zu große Überraschung sein, dass ich das auch tue.
In seinem aktuellen Video rappt er mehr als 9 Minuten unter anderem über die Illuminaten, Schattenregierungen und die neue Weltordnung. Wie es sich für den Boss gehört natürlich teils stark übertrieben, aber wenn er damit Themen wie Waterboarding und verschwundene Nuklearwissenschaftler in die Öffentlichkeit trägt finde ich das durchaus erwähnenswert.

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