Kalter Schweiss

libertär, fulminant, digital

Category: Kino

The Act of Killing

Die Nazis haben den zweiten Weltkrieg gewonnen. Hermann Göring, Klaus Barbie, Erwin Rommel, Josef Mengele, Albert Speer, Rudolf Hess, Martin Bormann, Heinrich Himmler und Adolf Hitler lassen sich auch in der Gegenwart vom Volk bejubeln. Selbst Jahrzehnte später sind die Massenmörder nicht für ihre Taten bestraft worden und lassen sich weiterhin als Nationalhelden feiern. Um die Geschehnisse aus der Vergangenheit auf ihre Art und Weise zu erzählen entscheiden sie sich für einen Dokumentarfilm, der sie selbst voller Stolz in Szene setzt.

Es ist schwierig mit Worten die Massaker in Indonesien zwischen 1965 und 1966 zu beschreiben. Die drastische Einleitung soll zumindest die Brisanz verdeutlichen.
Bis zum heutigen Tag kann nicht genau gesagt werden wie viele Menschen tatsächlich getötet wurden, häufig wird die Zahl 500.000 genannt. Sehr wahrscheinlich waren es deutlich mehr.
Der Film The Act of Killing führt erschreckend vor Augen wie die Machthaber von damals auch heute noch für ihre Taten Verehrung finden. Die Nachfahren der Opfer hingegen können bis heute nicht über den Völkermord sprechen. Die Dokumentation ist insgesamt so brisant, dass viele Mitarbeiter im Abspann lediglich anonym erwähnt werden.

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Filmtipp: Speed – Auf der Suche nach der verlorenen Zeit

Zeit ist nicht greifbar, abstrakt und schwer zu beschreiben. Zeit ist Geld, hört man vor allem regelmäßig in der westlichen Kultur. In der betriebswirtschaftlichen Welt ist Zeit als eine der wichtigsten Waren anzusehen und auch für mich persönlich ist es neben der Gesundheit eines der drei wichtigsten Güter.

Das geringste Verständnis bringe ich für Menschen auf, die mir damit begegnen, dass sie keine Zeit haben. Ich selbst kenne nur wenige, die den Unterschied zwischen keine Zeit haben und keine Zeit nehmen verstanden haben und auch selbst umsetzen.

Dossier von Arte:
Wer oder was treibt die Beschleunigung der modernen Zeit eigentlich an? Ist sie ein gesellschaftliches Phänomen oder liegt alles vielleicht doch nur an unserem mangelhaften Zeitmanagement? In seinem Dokumentarfilm begibt sich der Filmemacher und Autor Florian Opitz auf die Suche nach der verlorenen Zeit. Wo ist sie nur geblieben, die Zeit, die wir mühsam mit all den neuen Technologien und Effizienzmodellen eingespart haben?

Mein Lieblingszitat von Opitz:
Da ist ein sich selbst antreibendes System entstanden, dessen Treibstoff permanenter Wettbewerb und Profitgier ist. 
Und alle tun so als sei die Ständige Beschleunigung sowas wie ein Naturgesetz, zu dem es absolut keine Alternativ gibt.

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Inception Soundtrack live bei der Filmpremiere

Es ist kein Geheimnis welch großer Fan ich von Film-Soundtracks bin, vor allem wenn sie von Hans Zimmer komponiert wurden. Auf der Filmpremiere von Inception spielt der Meister persönlich mit einem großen Orchester einige Stücke aus dem Inception-Score. Höhepunkt ist definitiv der Titel Time gegen Ende, inklusive drehendem Kreisel…

Die Musik beginnt ab Minute 8

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