Kalter Schweiss

libertär, fulminant, digital

Month: March 2014 (Page 1 of 2)

Sonneborn – der CeBit-Schreck

Martin Sonneborn stellt auf der CeBit seine ganz eigenen Fragen zu den technischen Möglichkeiten und wie sie genutzt werden.

(via Netzpolitik)

Johnny Cash, La Sera, Tom Klose, Editors, Bela B, Franz Ferdinand, Gloria

Johnny Cash – She Used To Love Me A Lot

In knapp einer Woche erscheint das verschollene Meisterwerk von Johnny Cash. So betitelt der Rolling Stone das Album, dessen Songs bereits 1981 in den Columbia Studios in Nashville, Tennessee und 1984 in den 1111 Sound Studios aufgenommen wurden. Zu She Used To Love Me A Lot hat Regisseur John Hillcoat ein sehr ästhetisches schwarz/weiß Video gedreht, das meiner Meinung nach ziemlich perfekt zum Song passt.

Danach folgt Musik von La Sera, welche ich erst letzte Woche (für mich) entdeckte, Tom Klose spielt vor der Jahrhunderthalle in Frankfurt (in der ich gestern Abend Platz nahm, um Serdar Somuncu bei seiner Hassias HimmelFahrt, der finalen Odienz zu lauschen), die Editors haben mal wieder ein sehr mystisches Video am Start, Bela B reitet in einem One-Take auf einer Kuh, Gloria leuchten sehr und Franz Ferdinand haben ebenfalls zu einem meiner Lieblingssongs des letzten Albums ein schickes schwarz/weiß One-Take Video gedreht.

Mittlerweile sind die Songs die ihr hier so seht und hört – soweit verfügbar – auch in (m)einer Spotify Blog Playlist zu finden. Enjoy.

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Hoeneß – (K)ein Kommentar

Bei den Blogrebellen las ich einen Kommentar zum aktuellen Gerichtsurteil gegen Uli Hoeneß, in dem man für ihn ausdrücklich keine Lanze brechen wolle. Warum bekommt man dann das Gefühl, dass im Subtext von so ziemlich jedem zweiten Satz das Gegenteil mitschwingt?

Zurecht beschwert man sich über ein “Heer von selbsternannten Juristen mit abgebrochenem Staatsexamen oder stammtischende Steuerprüfern”. Die hat es nur leider schon immer gegeben in Deutschland und die wird es auch weiterhin bei Gerichtsurteilen mit medialem und öffentlichem Interesse geben. Daran wird sich nichts ändern.

Uli Hoeneß ist jemand, der sich spätestens seit seiner Fußballkarriere dafür entschieden hat in der Öffentlichkeit zu stehen und wer sich danach auf Posten wie Management oder gar Aufsichtsrat begibt, dem wird auch weiterhin eine große mediale Fläche gewidmet. Durch das aktuelle Gerichtsurteil stellt sich natürlich die Frage, in wie weit er es tatsächlich geschafft in seinen diversen Jobs den FC Bayern finanziell zu einem der erfolgreichsten Vereine zu machen.

Nun hat er im Laufe der Jahre Summen an Steuern hinterzogen, von denen die Meisten nur träumen können. Das ist Fakt. Und stets ist wohlgemerkt nur die Rede von Steuern. Um diese überhaupt hinterziehen zu können braucht es ein noch wesentlich höheres Kapital im Hintergrund, logisch. Vielleicht hat er sich aber auch einfach nur ein falsches Vorbild genommen, Gordon “Gier ist gut” Gekko zum Beispiel, wer weiß das schon.

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„Es gibt Grenzen die nicht überschritten werden dürfen“

Gregor weist mit Nachdruck darauf hin, dass die Probleme der Menschheit sich nicht militärisch lösen lassen und schildert seine Sicht der Dinge zur aktuellen Lage der Krim. Zudem teilt er eine sehr interessante Ansicht auf den aktuellen Fall Hoeneß, die deshalb sehr spannend ist, da er selbst Rechtsanwalt ist. Kritische Worte findet er zudem auch zum Transatlantischen Freihandelsabkommen.
Einer der ganz wenigen Politiker, denen man mehr als zwei Minuten Aufmerksamkeit schenken kann, ohne sich im Anschluss ein Anti-Aggressivitäts-Training buchen zu müssen.

Meine (abschließende) Meinung zu Hoeneß?

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Rom

Über meinen Kurztrip in Rom habe ich bereits hier einige Worte und Bilder verloren.
In Italien habe ich das erste Mal bewusst in einer fremden Stadt – zusätzlich zum Fotografieren – auch gefilmt. Zur Aufnahme diente mir meine mittlerweile verkaufte HD Hero 2 von GoPro mit der ich zuvor auf Reisen nur sporadisch die Videofunktion nutzte. Impressionen in bewegten Bildern festzuhalten hat vor allem beim Besuch von fremden Ländern oder an Orten die man vermutlich so schnell nicht wieder sieht einen ganz eigenen Charme, den ich unbedingt auskosten wollte. Gelernt habe ich dabei einiges und all die kleinen Fehler sind nicht nur Bestandteil meines Lern- und Reifeprozesses, sondern auch des fertigen Videos, in dem ich stets versuchte interessante und möglichst aussagekräftige Perspektiven zu finden. Der extreme Weitwinkel (170°) war dabei Vorteil als auch Nachteil. Mit dem fixen Fokus einer 2.8er Blende verhält es sich ähnlich.

Sollte es das nächste Mal gen Italien gehen (oder mich ein anderer Anlass zum Filmen inspirieren) werde ich auf jeden Fall die Kamera (sollte es wieder eine GoPro sein) ruhiger halten und nicht mehr ohne Zubehör beim Laufen filmen. Des Weiteren bestrebe ich mit meinem Aufnahmegerät, mit dem ich derzeit meine Podcasts aufzeichne, für eine bessere Vertonung zu sorgen.

Genug der Worte – viel Spaß mit den sonnigen Aufnahmen aus Rom

Ich empfehle ausdrücklich die Ansicht in HD!

Olli Schulz, FJØRT, Brody Dalle, Blood Red Shoes, Arctic Monkeys, Kid Simius, Thees Uhlmann, Monster Truck

Olli Schulz – Du hattest Recht mit dem Ende von Lost

Olli Schulz und Wauz lernten sich bei den Dreharbeiten zu neoParadise kennen. Wauz, Sänger der Punk/Hardcore Band Red Tape Parade, erkrankte an Krebs und nach einem Besuch von Olli schrieb dieser jenen Song.
Nach seinem Tod im letzten Jahr spielte er den bis dahin unveröffentlichten Song auf dem Abschiedskonzert. Nun gibt es ein Video zu diesem traurigen und nachdenklichen Lied.

Für die restlichen Musikvideos fehlen mir in Anbetracht dieser melancholischen Eröffnung heute einfach mal die Worte.

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The Act of Killing

Die Nazis haben den zweiten Weltkrieg gewonnen. Hermann Göring, Klaus Barbie, Erwin Rommel, Josef Mengele, Albert Speer, Rudolf Hess, Martin Bormann, Heinrich Himmler und Adolf Hitler lassen sich auch in der Gegenwart vom Volk bejubeln. Selbst Jahrzehnte später sind die Massenmörder nicht für ihre Taten bestraft worden und lassen sich weiterhin als Nationalhelden feiern. Um die Geschehnisse aus der Vergangenheit auf ihre Art und Weise zu erzählen entscheiden sie sich für einen Dokumentarfilm, der sie selbst voller Stolz in Szene setzt.

Es ist schwierig mit Worten die Massaker in Indonesien zwischen 1965 und 1966 zu beschreiben. Die drastische Einleitung soll zumindest die Brisanz verdeutlichen.
Bis zum heutigen Tag kann nicht genau gesagt werden wie viele Menschen tatsächlich getötet wurden, häufig wird die Zahl 500.000 genannt. Sehr wahrscheinlich waren es deutlich mehr.
Der Film The Act of Killing führt erschreckend vor Augen wie die Machthaber von damals auch heute noch für ihre Taten Verehrung finden. Die Nachfahren der Opfer hingegen können bis heute nicht über den Völkermord sprechen. Die Dokumentation ist insgesamt so brisant, dass viele Mitarbeiter im Abspann lediglich anonym erwähnt werden.

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