rom_01

Ich besuchte Rom im Sommer und 42°C waren dabei nur die Spitze des Eisberges, aber wenn der Papst persönlich zur Audienz bittet tanzt man halt an. Schließlich war nicht der erste November.

Misanthropen und Personen mit Soziophobie sollten die Stadt zu dieser Jahreszeit möglichst meiden. Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie so viele Touristen gesehen. Wer sich vornimmt ein berühmtes Bauwerk oder andere Sehenswürdigkeiten ohne menschliches Beiwerk zu fotografieren kann sich das auch gleich wieder abschminken. Oder den Wecker für 3 Uhr nachts stellen.

Die kirchlichen Bauwerke ließen mich, bis auf wenige Ausnahmen, kalt wie Schneeflocken. Petersdom, Petersplatz, Vatikanisches Museen, Sixtinische Kapelle – Schön – und jetzt? Das war zumindest in etwa mein Gedankengang. Tatsächlich schön das alles mal gesehen zu haben, aber sprichwörtlich vom Stuhl gehauen hat mich in Rom nur das gute Essen. Zum Glück erkundeten wir auch diverse Seitenstraßen außerhalb der Touristenströme.

Positiv sehe ich außerdem die Entwicklung, dass ich nach über einem Jahr mal wieder bewusst Menschen in Alltagssituation auf der Straße fotografiert habe. So ohne weiteres jemanden für ein Foto anzusprechen, weil ich ihn oder sie interessant finde, stellt dabei allerdings noch die Größte Herausforderung dar.

Geheimtipp für Rom zum Abschluss: Sollten euch unseriöse Straßenhändler unaufgefordert von der Seite anquatschen, dann anstatt des internationalen “No, Thanks” mal ein deutliches, ehrliches, deutsches “Nein!” versuchen.

rom_02

rom_03

rom_04

rom_05

rom_06

rom_07

rom_08

rom_09

rom_10

rom_11

rom_12

rom_13

rom_14

rom_15

rom_16

rom_17

rom_18

rom_19

rom_20

rom_21

rom_22

rom_23

rom_24

rom_25

rom_26

rom_27

rom_28

rom_29

rom_30

rom_31

rom_32

rom_33

rom_34

rom_35

rom_36

rom_37

rom_38

rom_39

rom_40

rom_41

rom_42

rom_043